
Bei diesem Verfahren wird ein unter hohem Druck stehender Flüssigkeitsstrom (im allgemeinen sauberes Wasser bis zu 1700 bar) mit Hilfe einer Düse auf das Werkstück gerichtet. Zur Verstärkung der Abrasionswirkung kann dem Flüssigkeitsstrom zusätzlich ein festes Strahlmittel beigemengt werden. Das Strahlmittel kann trocken oder als Aufschlämmung zugeführt werden. Dem Strahlwasser kann zudem ein geeigneter Rostinhibitor zugesetzt werden.
Das Verfahren eignet sich für die Reinigung von Werkstücken und Konstruktionen aller Art und Größe. Es ist auch auf Werkstücke mit sehr starken Rostnarben und Verunreinigungen anwendbar. Das Druckflüssigkeitsstrahlen kann kontinuierlich oder diskontinuierlich erfolgen. Der Einsatz ist insbesondere dann sinnvoll, wenn auf den gereinigten Oberflächen nur noch wenig lösliche Salze verbleiben dürfen. Bei entsprechender Wahl der Prozessparameter können gezielt auch einzelne Schichten eines Beschichtungssystems entfernt werden.
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